Ja, dies ist exakt die gleiche HTML-Seite. Die Kopfgrafik wurde durch Text ersetzt, ebenso sie 'Nach oben' Grafiken. Accesskeys und die Zusatznavigation werden angezeigt.
Die gesamte Seite wird ohne jegliche Gestaltung angezeigt. Umbrüche, Grösse von Schriftarten werden vom Anzeigegerät durch die semantischen Informationen festgelegt.
Diese Darstellung entspricht der Informationsaufbereitung von Screenreadern.
Testen Sie diese Seite:
Wir machen Ideen nicht nur sichtbar, sondern erlebbar.
"Web-Standards sind als gemeinsame Basis gedacht ... eine Grundlage für das World-Wide-Web, so dass Browser und andere Software einen gemeinsamen Grundwortschatz zur Verfügung haben".
Eric Meyer
Barrierefreie Websites lassen sich von allen Nutzern mit oder ohne Behinderung uneingeschränkt nutzen. Sie sind problemlos mit assistiven Technologien, wie z.B. Screenreadern, navigierbar und können von manuell-motorisch eingeschränkten Besuchern nur über Tasten (z.B. die Tabulatortaste oder externe Taster) gesteuert werden. Die zugänglichen Seiten sind rückwärtskompatibel, d.h. auch auf älteren Browsern darstellbar.
Menschen mit Sinnesbehinderungen und kognitiven Behinderungen erhalten Informationen in einer für sie wahrnehmbaren Form. So werden z.B. Bilder durch einen Alternativtext beschrieben, der von dem Screenreader vorgelesen wird.
Validierung ist ein Prozess, bei dem Dokumente auf die Einhaltung eines formalen Standards (z.B. die vom W3C veröffentlichten) überprüft werden. Ein Dokument das so geprüft wurde und diese Prüfung bestanden hat wird als valide bezeichnet.
Semantisch korrekte Auszeichnung benutzt HTML-Elemente entsprechend ihrem eigentlichen Verwendungszweck. Gut strukturiertes HTML hat einen semantischen Sinngehalt für eine breite Anzahl von Programmen (Browser ohne Style-Sheets, Text-Browser, PDAs, Suchmaschinen usw.)
So sind auf dieser Seite beispielweise die Überschriften auch als solche ausgezeichnet, mit Unterscheidung von Verschachtelungen.
Das Ziel für Web-Entwickler ist es, alle Präsentations-Informationen aus dem HTML-Code zu extrahieren um diesen sauber und semantisch korrekt zu erhalten.
Als Beispiel hierfür haben wir verschiedene Versionen diese Seite angefertigt, die alle mit dem gleichen HTML Code arbeiten. Die Änderung der Gestaltung wird durch eine ausgelagerte CSS Datei erledigt. Bei dieser Technik ist es irrelevant, ob es sich um eine oder um tausende Seiten handelt - die Anpassung einer einzigen Datei wirkt global:
Durch Accesskeys (Tastaturkurzbefehle) lassen sich bestimmte Positionen auf einer Internet-Seite schneller erreichen, ohne umständlich zu scrollen oder sehr langwierig mittels der Tab-Taste zu navigieren (z.B. bei Screenreadern von Blinden).
Bei den meisten Wiedergabemedien werden die Accesskeys zusammen mit der Alt-Taste aufgerufen und müssen teilweise durch die Enter-Taste bestätigt werden. Bei Zahleneingaben die Zahlenreihe oberhalb des Buchstabenbereiches auf der Tastatur benutzen.
Es werden verschiedene Sprungmöglichkeiten auf den jeweiligen Seiten zur Verfügung gestellt (z.B. Seitenanfang, Menu überspringen, ...).
Die Seiten sind ausserdem mittels der Tab-Taste navigierbar.
Links werden mit aussagekräftigen Titeln versehen, die das Ziel des Links klar beschreiben (z.B. 'Dynamic Workflow Werbeagentur Homepage' statt 'Hier klicken').
Fremdwörter werden entsprechend ihrer Herkunftssprache ausgezeichnet, damit diese von Screenreadern korrekt vorgelesen werden können.
Die Schriftarten sind generell mit relativen Grössenangaben ausgezeichnet. Die Schriftanzeige kann vom Benutzer beliebig vergrössert verden.
Der Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe ist hoch und berücksichtigt ausserdem Farbfehlsichtigkeit.
Zu allen inhaltsbezogenen Bildern stehen Textalternativen zur Verfügung, die den Inhalt des Bildes genau beschreiben.
Auf clientseitiges Scripting wird verzichtet, dies betrifft insbesondere Links, Seitenaufbau und Menuführung.
Unterstützung von Templates (Vorlagen) zur Erstellung von Internet-Seiten. Dies hat den Vorteil, dass nur eine begrenzte Anzahl von Templates erstellt werden muss, die zunächst ausführlich getestet werden können. Ergibt dieser Test, dass mit Hilfe dieser Templates zugängliche Seiten erstellt werden können, sind diese als Grundlage für alle anderen Seiten benutzbar. Dies hat gleichzeitig den Vorteil, dass ein konsistentes Layout und eine einheitliche Navigation auf allen Seiten entsteht.
Das von der Software erzeugte Web-Format, z.B. HTML, ist korrekt.
Das System stellt eine einfache Möglichkeit zur Verfügung, Sprachwechsel oder Abkürzungen im Text kenntlich zu machen, ohne dass der Autor dies direkt in den HTML-Quelltext einfügen muss.
Das System fragt automatisch nach einem Alternativtext, wenn Bilder eingefügt werden.
Die Navigation und sonstige Inhalte auf der barrierefreien Internet-Seite sind leicht bedienbar. Auch blinde oder mobilitätsbehinderte Menschen, die keine Maus benutzen können, sind in der Lage, die Seite zu erfassen. Barrierefreie Internet- Seiten sind so gestaltet, dass der Nutzer sich gut orientieren kann. Die Bezeichnungen der Navigationspunkte sind eindeutig. Alle Inhalte und Steuerelemente sind für Besucher mit verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen verständlich.
Barrierefreiheit ist für alle Internet-Nutzer mit vielen Vorteilen verbunden. Verständliche Inhalte und eine nachvollziehbare Navigation sind generell Voraussetzung für die Nutzung von Websites. Insbesondere bei Arbeitsplätzen, die durch eine Geräuschkulisse oder schlechte Lichtverhältnisse geprägt sind, erleichtern barrierefreie Seiten mit guten Kontrasten der Grafiken und gut verständlichen Texten auch nichtbehinderten Nutzern die Aufnahme von Informationen.
Websites, die die Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllen, können ohne Informationsverlust auf Textinformation begrenzt werden, indem im Browser die Grafiken ausgeschaltet oder Textbrowser verwendet werden. Der die Grafik beschreibende Alternativtext gibt dann den Inhalt des nicht geladenen Bildes wieder.
Ein schnelleres Betrachten der Seiten wird durch Tastatur-Kurzbefehle (Accesskeys) als Alternative zur Maus-Steuerung ermöglicht.
Durch den reduzierten Einsatz von Bildern und Multimedia-Elementen, den Verzicht auf Framesets sowie das Ersetzen vom Tabellenlayout durch CSS-Design (Cascading Style Sheet) reduziert sich die Ladezeit auf ein Drittel bis ein Sechstel. Ein namhafter Zeitschriftenherausgeber konnte durch den barrierefreien Relaunch den erforderlichen Speicherplatz um zwei Drittel reduzieren, wodurch die Auslastung der Server und somit die Kosten erheblich vermindert wurden.
Von der geringen Ladezeit profitieren besonders Nutzer von mobilen kleinformatigen Endgeräten, wie Handys, Handhelds oder PDAs mit kostenintensiven Mobilverbindungen. Barrierefreie Seiten werden sogar in kleinformatigen Geräten übersichtlich ohne horizontalen Scrollbalken angezeigt. Außerdem funktionieren die Seiten auf Browsern weniger verbreiteter Plattformen wie Macintosh oder Linux und weniger verbreiteten (älteren) Browsern. Die Internet-Seiten werden auch korrekt dargestellt, wenn kein Flash-Plug-In installiert oder Javascript aus Sicherheitsgründen deaktiviert wurde.
Von Suchmaschinen werden barrierefreie Seiten ohne Frames wegen der klaren Strukturierung besser indiziert, und in den Suchergebnissen eher angezeigt. Da Suchmaschinen den Quell-Text durchsuchen, ist die Positionierung bei einer textorientierten Seite, die wichtige Informationen in Textform enthält, besser als bei einer grafik- und multimedialastigen. Wenn die barrierefreie Website nicht aus mehreren Frames besteht, können interessante Inhalte mit Hilfe eines Lesezeichens im Browser (Bookmark) wiedergefunden werden. Außerdem ist die Internet- Seite ohne Frames mit allen Browsern druckbar, ohne dass Bereiche der Seite fehlen.